COSY

Am Forschungszentrum Jülich untersuchen die Physiker mit Hilfe des einzigartigen Kühlersynchrotrons COSY (COoler SYnchrotron) Fragen zum Aufbau des Atomkerns und seiner Bausteine.

Mehr zum Thema

  • Eine coole Maschine - das Kühlersynchrotron COSY

    Als Bausteine des Atomkerns halten Hadronen die Welt zusammen: Die starke Wechselwirkung zwischen ihnen sorgt dafür, dass Materie so beschaffen ist, wie wir sie kennen. Wer diese subatomaren Vorgänge studieren will, braucht ein besonderes "Hadronen-Mikroskop" - zum Beispiel das Kühlersynchrotron COSY beim Forschungszentrum Jülich: Das Kühlersynchrotron COSY ist weltweit einzigartig. 
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  • Mit Herz und Verstand

    Der Protonenbeschleuniger COSY hat ein Hirn, ein Herz und eine Seele. Im Nervenzentrum - der COSY-Warte - enden Abertausende von Datenleitungen, genauso viele verlassen den Raum und steuern den Ring, zahlreiche Experimente und vieles mehr. Denn der Protonenstrahl läuft niemals von alleine rund. Ein Herz aus Strom lässt ihn pulsieren und etliche hundert Menschen bilden seine Seele. 
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  • Geordnet auf Zukunftskurs

    Viele Fragen zum Aufbau des Atomkerns und seiner Bausteine hat das Kühlersynchrotron COSY bereits beantwortet, andere sind noch offen und neue hinzugekommen. Deshalb soll ein moderner Vorbeschleuniger in Zukunft die Versuchszeiten erheblich verkürzen. Polarisierte Teilchenstrahlen werden neue Erkenntnisse über das Innerste der Materie zu Tage fördern - davon sind die Forscher überzeugt. 
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  • Starke Kraft zwischen rechts und links

    Symmetrien sind allgegenwärtig - im Weltall genau wie in der Welt der Elementarteilchen. Doch auf dem Weg vom Urknall bis heute wurden bestehende Symmetrien immer wieder "gebrochen". Aus einer solchen spontanen Symmetriebrechung sind z.B. die Pi-Mesonen entstanden. Das nutzen auch Wissenschaftler am Institut für Theoretische Kernphysik in Jülich aus, um ihre Theorien über den Aufbau der Materie zu entwickeln: Sie nehmen die Physik dieser Teilchen unter die Lupe - mit Papier und Stift, PCs und Supercomputern. 
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  • "... wie bei der Erforschung eines unbekannten Erdteils"

    Theo Mayer-Kuckuk, ehemaliger Professor am Institut für Strahlen- und Kernphysik der Universität Bonn und Autor der beiden Studienbücher "Atomphysik" und "Kernphysik", war an der Planung von COSY maßgeblich beteiligt. Im Interview spricht er über die Stärken von COSY, das Forschungsangebot für Studierende und die Zukunftsvisionen der Physiker.  
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  • Seltene Ereignisse

    Wenn Atomkerne mit großer Wucht zusammenstoßen, können sich aus der Energie der Kollision für Sekundenbruchteile neue Teilchen bilden. Um diese aufzuspüren und zu charakterisieren, setzen die Physiker am Protonenbeschleuniger COSY raffiniert konstruierte Messgeräte ein.  
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  • Vielfältiger Nutzen

    Ganz gleich, ob es darum geht, hochsensible Detektoren zu entwickeln, radioaktive Isotope für die medizinische Forschung herzustellen oder Einsteins Relativitätstheorie zu überprüfen - zahlreiche Forscherteams nutzen die am Kühlersynchrotron COSY entwickelte Technik und das dort vorhandene Know-how für vielfältige "Spin-offs". 
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Dokumentinfo

  • aktualisiert: 04.11.2003