Straßenverkehr

Auch wenn das Grundprinzip von Kraftfahrzeugen unverändert geblieben ist, in Sachen Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit wurden und werden enorme Fortschritte gemacht - nicht zuletzt dank der Physik.

Das grundsätzliche Prinzip des Automobils ist seit 100 Jahren unverändert geblieben: Verbrennungsmotor, zwei Achsen, Lenkung, Bremse, usw. Der Fortschritt im Automobilbau, der in den letzten 20 Jahren erreicht wurde, lässt sich auf drei Begriffe reduzieren: Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit. Dahinter verbirgt sich Forschung und Entwicklung auf höchstem technologischen Niveau. Hier hat die Physik die Grundlagen bereitgestellt, und sie wird auch in Zukunft neue Entwicklungen ermöglichen. Zwei Beispiele, die Fahrdynamikregelung ESP und die Diesel-Hochdruck-Einspritzung, sollen das verdeutlichen.

Die dazu nötigen Entwicklungsarbeiten finden immer in interdisziplinären Teams statt, die vor allem aus Ingenieuren der verschiedenen Fachrichtungen, sowie Physikern und Chemikern bestehen. Eine exakte Trennung der Beiträge der einzelnen Disziplinen zum Erfolg einer Entwicklung ist zumeist nicht möglich und in der Realität auch belanglos. Die Physik liefert wesentliche Initialzündungen und demonstriert zudem ihre Stärke in den Grenzbereichen des noch Machbaren wie in der Beherrschung extremer Drucke und Temperaturen oder der Messung kleinster Signale. Außerdem verkoppelt sie die Erkenntnisse verschiedener Disziplinen zu einem sicher funktionierenden Ganzen.

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