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Magnete - Vom richtigen Kurs bis zum Blick ins Gehirn
Der Magnetismus bringt seit der Antike Seefahrer heim und bildet die Grundlage von Festplattenspeichern in der Computertechnik. Ohne die Messung kleinster Magnetfelder wäre auch kein Einblick ins menschliche Hirn über die Kernspintomografie möglich.
Der Mensch hat keinen Sinn für Magnetfelder. Zumindest keinen körperlichen. Und dieser wäre ihm auch nicht zu wünschen. Schnell wäre er Opfer einer enormen Reizüberflutung. Kaum ein Elektromotor, Datenspeicher oder Lautsprecher kommt ohne ein Stückchen eines magnetischen Materials aus. Zudem wirkt zwar schwach aber permanent das globale Magnetfeld und schützt die Erde vor einem kosmischen Teilchensturm.
"Welt der Physik" präsentiert, wie sich der Mensch den Magnetismus zunutze macht. Er misst Magnetfelder, anfangs mit Kompassnadeln, heute mit hochempfindliche Hall-Sonden und so genannten Squids. Er lernt, den Ursprung des Magnetismus zu verstehen und kontrolliert magnetische Effekte mehr und mehr. Doch mit den genauen Blick in den Körper über Kernspintomografen und schnellen Festplatten ist das Ende der Magnet-Forschung noch lange nicht erreicht. Neue, überraschende Phänomene wie der Riesenmagnetwiderstand oder das magnetische Verhalten von Kunststoffen und Nanostrukturen stellen die Wissenschaftler vor immer neue Herausforderungen.
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