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Nanostrukturen: Von winzigen Röhren und komplexen Geflechten
U-Boote fahren durch Blutbahnen, einzelne Atome und Moleküle ersetzen Siliziumchips und Krebszellen werden von Nanorobotern zerstört: Voller Hoffnung und Fantasie sind die Zukunftsvisionen, die Nanostrukturen bei vielen Menschen hervorrufen.
Mit großem Eifer heften sich Physikerinnen und Physiker weltweit an die Fersen all dieser Prognosen. Schritt für Schritt holen sie mit ersten Erfolgen im Labor auf, vom Nanodraht über den mikroskopisch kleinen Biochip bis hin zum Quantenpunkt für den schnellen Parallelrechner der Zukunft.
Ihr Arbeitsfeld sind die einzelnen Atome und Moleküle, die sie mit den Spitzen von Rastertunnelmikroskopen oder Laser-Pinzetten zusammensetzen. Zudem verstehen die Wissenschaftler mehr und mehr, die selbstordnenden Kräfte der Nanowelt auszunutzen. Da sich im Prinzip sowohl die anorganisch, tote als auch die organisch, lebende Materie aus den gleichen Bausteinen zusammensetzt, treffen in der Nanowelt Physik, Biologie, und Chemie aufeinander. Biologische Vorgänge, chemische Synthesen und physikalische Werkzeuge ergänzen sich gegenseitig. So bietet dieser Blick auf die aktuelle Nanotechnologie ein Paradebeispiel, wie vormals getrennte Disziplinen der Wissenschaft zusammenwachsen.
Weitere Themen
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Dokumentinfo
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Quelle: Denkschrift zum Jahr der Physik
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erstellt: 21.03.2002
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aktualisiert: 04.11.2003
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Autor: Jan Oliver Löfken
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