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Gammastrahlenausbrüche
Gammastrahlenausbrüche zählen zu den energiereichsten Explosionen im Kosmos sind. Doch ihre Entstehung ist immer noch geheimnisumwittert. Neue Satelliten und Beobachtungen vom Erdboden sollen hier weitere Aufschlüsse zeigen.
Nahezu täglich flammt irgendwo am Himmel ein "Gamma Ray Burst" auf, ein plötzlicher Ausbruch von Gammastrahlen, der ohne jede Vorwarnung auftaucht und nach einigen Sekunden oder Minuten wieder verlischt. Fast drei Jahrzehnte lang wußten die Astronomen buchstäblich nichts über "Gamma Ray Bursts": Weder ihre Entfernung, noch ihre Leuchtstärke, geschweige denn ihre Entstehung waren bekannt. Seit gut fünf Jahren ist klar, daß die Gamma Ray Bursts offenbar die energiereichsten Explosionen im Kosmos sind.
Doch viele Fragen sind geblieben - oder sogar noch rätselhafter geworden: Woher nehmen die Bursts ihre enorme Energie? Bei welchen Prozessen kann in so kurzer Zeit so viel Energie frei werden? Strahlen die Bursts ihre Energie gleichmäßig in alle Richtungen ab, wie eine nackte Glühbirne, oder wird die Energie eher in Form von Leuchtkegeln frei, wie bei einem riesigen Leuchtturm? Dank neuer Satelliten und vieler Beobachtungen vom Erdboden aus nähern sich die Astronominnen und Astronomen endlich einem der größten Rätsel ihres Fachgebiets.
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